Fiona Schrading (M.A.) ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Kunstakademie Düsseldorf im Rahmen des BMBF-Projekts „Waste Land? Kulturelle Bildung im ländlichen Raum als Pädagogik der Verortung“ (2020-2023). Nach ihrem Studium der Medienkulturanalyse lehrte und forschte sie von 2017 bis 2020 als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Medien- und Kulturwissenschaft in Düsseldorf zu Themen des queer-feministischen Materialismus und Medienökologie, zum Anthropozän und Konzeptionen des Lebendigen sowie zur post- und dekolonialen Theorie. Im Rahmen ihrer Promotion zum Thema „Praktiken der Re-Lokalisierung von Vergangenheit und Zukunft im Anthropozän“ geht sie aktuell der Frage nach, wie Zeit neomaterialistisch als eine Praxis verstanden werden kann und wie sorgende Zeitpraktiken in Zeiten von Klimakrise, Artensterben und Neokolonialismus möglich sind. Sie ist Assoziiertes Mitglied am DFG-Graduiertenkolleg „Ästhetische Praxis“ an der Universität Hildesheim. Im Projekt arbeitet Fiona Schrading vorrangig zu Theorien des Neuen Materialismus, der Affekttheorie, feministischer Wissenschaftsforschung, mehr-als-menschlichen Landschaften und Fragen von Digitalität. Den Fokus des Projekts auf räumliche Praktiken und Praktiken der Verortung von institutionellen und dörflichen Akteur_innen möchte sie gerne um die Frage nach zeitlichen Praktiken erweitern. Sie forscht an der Arthur-Boskamp-Stiftung in Hohenlockstedt, Schleswig-Holstein.

Kontakt / Contact
Fiona Schrading (PhD)
fiona.schrading@kunstakademie-duesseldorf.de
Tel.: 0211/1396-436
Kunstakademie Düsseldorf
Eiskellerstraße 1, Rh 301
40213 Düsseldorf